Das Emsland und die Grafschaft Bentheim zeichnen sich durch eine vielfältige Schullandschaft aus. Um schulische Bildung
zeitgemäß umsetzen zu können bedarf es u.a. der Verankerung neuer Lernkulturen, eines veränderten Verständnisses der Lernbegleitung und der Öffnung von Schule nach außen.
Seit 2025 findet im Rahmen der Pädagogikseminare ein Modul zur Öffnung von Unterricht statt. In einem seminarübergreifenden
Format präsentieren verschiedene regionale Schule ihre innovativen Konzepte zur Gestaltung geöffneten Unterrichts und laden die Anwärterinnen und Anwärter ein diese praxisnah kennenzulernen und zu
diskutieren.
Dabei stehen folgende Schwerpunkte im Fokus:
- Theorie-Praxis-Vernetzung: Durch die Vorstellung bewährter Unterrichtskonzepte
regionaler Schulen wird die im Vorfeld erarbeitete Theorie des geöffneten Unterrichts greifbar und reflektiert. Best-Practice-Beispiele zeigten auf, wie innovative Lernformen in der Praxis
erfolgreich umgesetzt werden.
- Kollegialer Austausch und Vernetzung: Die Veranstaltung bietet Raum für den
direkten Austausch zwischen den Lehrkräften im Vorbereitungsdienst und erfahrenen Lehrkräften im World-Café, ergänzt durch medial dargebotene „Theorie- und Praxishäppchen“. So können wertvolle Tipps,
Perspektiven und Erfahrungen geteilt werden.
- Förderung der Umsetzungskompetenz durch Hospitationen: Durch die nachfolgende
Hospitation in einer der teilnehmenden Schulen werden die Teilnehmenden dazu angeregt, das Erlebte zu reflektieren und eigene Ideen für ihren Unterricht weiterzuentwickeln.