Am 19. Juni 2026 wurden in der Aula der Grund- und Oberschule Lorup 35 Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter der Prüfungsgruppe 07.26 feierlich verabschiedet. Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen von über 30 °C erhielten die angehenden Lehrkräfte ihre Zeugnisse. Es war ein festlicher und freudiger Anlass, der die erfolgreiche Beendigung des Vorbereitungsdienstes würdigte. Durch das Programm führten Frau Gurries und Herr Moormann souverän und kurzweilig.
Zu Beginn begrüßte Frau Düthmann, Schulleiterin der Oberschule Lorup, die Gäste und gratulierte den Absolventinnen und Absolventen zur erfolgreich bestandenen Prüfung. In ihrer Ansprache zog sie einen Vergleich zu den Tugenden des Boxsports und hob Eigenschaften hervor, die im Vorbereitungsdienst gewachsen sind und auch im späteren Schulalltag von besonderer Bedeutung sein werden: Mut, Respekt, Durchhaltevermögen und Selbstvertrauen.
Traditionell begleitet vom Song „Ich bin jetzt Referendar“ von Melvin Haak wurde anschließend eine Fotoschau der Absolventinnen und Absolventen präsentiert.
Im Mittelpunkt der Ansprache der Seminarrektorin Frau Dünhöft sowie der Pädagogikseminarleiterinnen und -leiter stand das Bild der Reise. Unter dem Motto des Studienseminars „Man kehrt von einer langen Reise immer anders zurück, als man sie angetreten hat“ wurde auf die vergangenen 18 Monate mit ihren Herausforderungen, gemeinsamen Erlebnissen und besonderen Momenten zurückgeblickt. Dabei wurde deutlich, dass das erreichte Ziel das Ergebnis intensiver Arbeit und zugleich der Beginn eines neuen beruflichen Weges ist. Für diesen weiteren Weg empfahl Frau Dünhöft, neben den erworbenen fachlichen Kompetenzen auch Offenheit für Neues, Zuversicht, Humor und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, zu bewahren – stets mit den Lernenden im Mittelpunkt. Im Namen des Studienseminars wünschte sie allen Absolventinnen und Absolventen für ihre berufliche und private Zukunft alles Gute.
Für einen kreativen und spannenden Programmpunkt sorgten die Teilnehmerinnen der Zusatzqualifikation Musisch-Kulturelle Bildung. Unter der Leitung von Frau Hirosawa-Blum präsentierten sie einen eigens für die Prüfungsgruppe verfassten rhythmischen Sprechgesang, dessen Höhepunkt ein vokaler und instrumentaler Kanon bildete.
Stellvertretend für die Prüfungsgruppe blickten Frau Gurries und Herr Moormann auf die vergangenen 18 Monate zurück. Dabei wurden die Herausforderungen und besonderen Stationen der Ausbildungszeit aus einer persönlichen Perspektive beleuchtet. Dankbar für die gemeinsam verbrachte Zeit und glücklich über den erfolgreichen Abschluss richteten sie den Blick mit Freude und Zuversicht auf die Zukunft. Zugleich dankten sie allen am Vorbereitungsdienst Beteiligten für die Unterstützung – allen voran den Familien und Freunden. Auch die Begleitung durch die betreuenden Fachlehrkräfte sowie die Ausbildenden des Studienseminars wurde besonders gewürdigt.
Für einen weiteren musikalischen Höhepunkt sorgte das Musikseminar unter der Leitung von Frau Hirosawa-Blum. Gemeinsam mit dem Publikum entstand eine humorvolle und mitreißende Darbietung des Songs „I Will Survive“, die viele Gäste zum Schmunzeln und Mitmachen brachte.
Im Anschluss folgte die feierliche Zeugnisübergabe. Die Pädagogikseminarleiterinnen und -leiter sowie die Seminarrektorin Frau Dünhöft überreichten den Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern ihre Abschlusszeugnisse und eine Rose.
Mit herzlichen Glückwünschen wurden die Absolventinnen und Absolventen auf ihrem weiteren Weg verabschiedet.
Den gemütlichen Ausklang bildete ein Kuchen- und Getränkebuffet, das Raum für persönliche Glückwünsche und viele anregende Gespräche bot.
Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die mit ihrem Engagement und ihrer herzlichen Gestaltung zum Gelingen dieses besonderen Tages beigetragen haben.
Im Rahmen der Seminarsitzung zum Thema „Gedenkstätten im Geschichtsunterricht“ besuchte das Geschichtsseminar unter der Leitung von Herrn Kerperin am 18.06.2026 die Gedenkstätte Esterwegen. Unter fachkundiger Begleitung einer Museums-pädagogin der Gedenkstätte setzten sich die Seminar-teilnehmerinnen und -teilnehmer mit der Geschichte des nationalsozialistischen Lagersystems im Emsland und in der Grafschaft Bentheim zwischen 1933 und 1945 auseinander. Dabei stand insbesondere die Bedeutung von Lokal- und Regionalgeschichte für historisches Lernen im Mittelpunkt.
Auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Esterwegen erhielten die angehenden Lehrkräfte Einblicke in die historischen Hintergründe des Lagerkomplexes sowie in die Lebensgeschichten von Opfern und die Rolle der Täter. Während der Erkundung der Dauerausstellung nahmen sie zudem die Perspektive von Schülerinnen und Schülern ein, die diesen außerschulischen Lernort besuchen. Die Auseinandersetzung mit individuellen Biografien und Schicksalen ermöglichte einen vertieften Zugang zur regionalen NS-Geschichte. Zugleich sammelten die Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer wertvolle Erfahrungen für die Planung und Durchführung zukünftiger Gedenkstättenbesuche mit Lerngruppen.
Am 17. Juni 2026 besuchten die Fachseminare Physik/ Chemie des Studienseminars Nordhorn die Wissenschafts- und Technikshow „WOW – Wunder oder Wissenschaft?“ im Konzert- und Theatersaal Nordhorn. Ziel des Besuchs war es nicht nur, spannende naturwissenschaftliche Experimente zu erleben, sondern auch Anregungen für die eigene Unterrichtsgestaltung zu gewinnen.
Wissenschafts-Entertainer Joachim Hecker demonstriert während der Show „WOW – Wunder oder Wissenschaft?“ viele Experimente vor dem Publikum im Konzert- und Theatersaal Nordhorn.
Im Rahmen des Fachseminars Wirtschaft besuchten die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst am 06.05.2026 die 7. Schülerfirmenmesse in Lingen. Die Veranstaltung fand im Lookentor statt und bot den teilnehmenden Schülerfirmen einen professionellen Rahmen, um ihre Geschäftsideen, Produkte und Konzepte einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.
Im Mittelpunkt der fachseminaristischen Vorbereitung stand die Auseinandersetzung mit nachhaltigen Schülerfirmen. Dabei wurden fachwissenschaftliche und fachdidaktische Bezüge hergestellt und zentrale Aspekte nachhaltigen wirtschaftlichen Handelns im schulischen Kontext in den Blick genommen.
Der Messebesuch ermöglichte es den Lehrkräften im Vorbereitungsdienst, die im Seminar behandelten Aspekte unmittelbar mit schulischen Praxisbeispielen zu verbinden. Vor Ort konnten sie die Stände der Schülerfirmen sichten, mit den beteiligten Schülerinnen und Schülern ins Gespräch kommen und unterschiedliche Formen nachhaltigen wirtschaftlichen Handelns wahrnehmen. Zudem schauten sie sich einen Pitch an, bei dem sich verschiedene Schülerfirmen noch einmal gesondert vorstellten.
Eine besondere Aufgabe übernahmen die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst im Rahmen der Auszeichnung der Schülerfirmen: Auf Grundlage eines zuvor im Fachseminar erarbeiteten Kriterienkatalogs durften sie die Platzierungen für die Plätze 1 bis 3 vornehmen und die Siegerehrung mitgestalten.
Besonders beeindruckend war das große Engagement der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler. Mit sichtbarer Motivation präsentierten sie ihre Ideen, erläuterten ihre Produkte und Dienstleistungen und zeigten, wie kreativ, verantwortungsbewusst und praxisnah wirtschaftliches Lernen im Rahmen nachhaltiger Schülerfirmen gestaltet werden kann.
Für das Fachseminar Wirtschaft war der Besuch der 7. Schülerfirmenmesse eine gelungene Verbindung von Theorie und Praxis. Die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst konnten zentrale Inhalte der vorangegangenen Seminarsitzung in einem authentischen Lernarrangement wiedererkennen und wichtige Impulse für die eigene Unterrichtsplanung sowie für die Begleitung nachhaltiger Schülerfirmen gewinnen.
Das Fachseminar Wirtschaft bedankt sich bei allen beteiligten Schulen, Schülerinnen und Schülern sowie den Organisatorinnen und Organisatoren für die gelungene Veranstaltung und die vielfältigen Einblicke in engagierte und nachhaltige Schülerfirmenarbeit.
„Frau Sommer wollte endlich richtig differenzieren... – Warum hat die Klasse 5b keine Lust mehr auf Deutschunterricht – obwohl Frau Sommer sich so viel Mühe gibt?“
Mit dieser Frage startete am 19.03.2026 das Basismodul Fördern, Fordern und Differenzieren im Rahmen der Pädagogikveranstaltungen des Studienseminars Nordhorn. Das sogenannte „Mystery“ bildete den motivierenden Einstieg in die Veranstaltung und führte die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst des ersten Ausbildungshalbjahres direkt in einen ersten Austausch über eigene Erfahrungen, Vorwissen und Herausforderungen im Umgang mit heterogenen Lerngruppen.
Als grundlegendes Basismodul legte die Veranstaltung das Fundament für die weitere Vertiefung in den Fachseminaren. Ziel war es, Differenzierung als zentrales Unterrichtsprinzip zu verstehen, das individuelle Lernvoraussetzungen berücksichtigt und sowohl Förderung als auch Forderung ermöglicht. Dabei wurde deutlich: Differenzierung ist keine Einzelmaßnahme, sondern ein systematisches Zusammenspiel verschiedener didaktischer, methodischer und organisatorischer Entscheidungen.
Im Anschluss an den Einstieg arbeiteten die Teilnehmenden in einer umfangreichen Stationsphase mit wechselnden Sozialformen an unterschiedlichen Aspekten der Differenzierung. Die methodische Gestaltung spiegelte bewusst die Vielfalt differenzierender Möglichkeiten wider – ganz im Sinne des Doppeldeckerprinzips: Die Teilnehmenden erlebten Differenzierung nicht nur inhaltlich, sondern auch methodisch. Stationen zu Aufgabenformaten, Anforderungsbereichen, Heterogenitätsdimensionen, innerer und äußerer Differenzierung sowie zu konkreten Unterrichtsbeispielen ermöglichten individuelle Zugänge und vertiefte Auseinandersetzungen. Ergebnisse wurden fortlaufend in Leporellos gesichert.
Im weiteren Verlauf überarbeiteten die Gruppen das eingangs bearbeitete Mystery unter Einbezug der gewonnenen Erkenntnisse. Die anschließende Präsentationsphase bot Raum für Ergänzungen, Diskussionen und ein gemeinsames Resümee.
Auch die Rückmeldungen der Teilnehmenden spiegelten den Charakter der Veranstaltung wider: Besonders positiv hervorgehoben wurden die hohe Praxisrelevanz der Inhalte, die transparente Zielsetzung sowie die offene und wertschätzende Arbeitsatmosphäre, die einen intensiven Austausch ermöglichte. Auch die Vielfalt der methodischen Herangehensweisen sowie der sichtbare Vorbereitungsaufwand der beteiligten Kolleginnen wurden ausdrücklich gewürdigt.
Aus den Optimierungsvorschlägen der Teilnehmenden sind bereits konkrete Ideen für die nächste Durchführung in einem halben Jahr entstanden. Darauf freut sich das Pädagogik-Team des Studienseminars bereits jetzt – denn Differenzierung bleibt ein zentrales Thema, das kontinuierlich weiterentwickelt werden will.
Am 27.01.2026 wurden am Studienseminar Nordhorn 38 neue Anwärterinnen und Anwärter feierlich vereidigt. Trotz widriger winterlicher Wetterverhältnisse haben alle Teilnehmenden den Weg nach Nordhorn in das Gemeindehaus am Markt unbeschadet geschafft, sodass die Einführungswoche planmäßig mit einem ersten Kennenlernen und der Vereidigung beginnen konnte.
Zu Beginn der beiden Präsenztage standen zunächst grundlegende formale Aspekte des Vorbereitungsdienstes im Mittelpunkt. Die Anwärterinnen und Anwärter setzten sich intensiv mit ihren Rechten und Pflichten auseinander und reflektierten im Rahmen der Sequenz „Ich als Lehrkraft“ ihre zukünftige Rolle und das Auftreten im Schulkontext. Unterstützend für den Start wurde mithilfe einer Checkliste ein Überblick über Aufgaben, Erwartungen und Beachtenswertes in den ersten Wochen des Vorbereitungsdienstes erarbeitet.
Am zweiten Tag erfolgte eine vertiefende Auseinandersetzung mit der APVO-Lehr als rahmengebende Rechtsgrundlage der folgenden 1,5 Jahre. Die dort formulierten Kompetenzen wurden als Basis des professionellen Lehrerhandelns in der Ausbildung thematisiert. Ergänzend dazu fand ein Austausch zur Artikulation von Unterricht statt, so dass auch der ersten Vernetzung der Lehramtsanwärterinnen und -anwärtern Raum gegeben wurde. Am Nachmittag schloss sich eine erste praxisorientierte Sequenz zum Classroommanagement an.
Die Vielfalt der methodischen Herangehensweisen trug dazu bei, die inhaltlich dichten Tage kurzweilig und in angenehmer Atmosphäre zu gestalten. In einer abschließenden Reflexion wurde deutlich, dass auf viele der zu Beginn der Einführungsveranstaltung gewünschten Aspekte bereits eingegangen werden konnte.
In den folgenden Tagen wurden weitere Inhalte in Videokonferenzen vermittelt. Dabei standen organisatorische Abläufe, Rechts- und Verwaltungsvorschriften sowie die Grundsatzerlasse im Fokus. Darüber hinaus erhielten die Anwärterinnen und Anwärter Informationen zu möglichen Zusatz-qualifikationen, zu den Medienzentren sowie zu verschiedenen Verbänden und lernten die entsprechenden Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner kennen. Die Rückmeldungen zeigten, dass die unterschiedlichen Formate in Präsenz und als Videokonferenzen funktional und hilfreich waren und organisatorisch durchgängig als strukturiert und reibungslos wahrgenommen wurden.
Die anhaltend schwierigen Wetterbedingungen mit Schulausfällen und teilweise sehr glatten Straßen machten eine flexible Planung am letzten Tag der Einführungswoche erforderlich. Aufgrund der teils weiten Fahrtwege wurden das erste Pädagogikseminar sowie der Austausch mit dem Auszubildendenpersonalrat daher kurzfristig in Videokonferenzen durchgeführt.
Wir danken allen Beteiligten für ihre Flexibilität unter diesen besonderen Rahmenbedingungen und die gelungene Mitgestaltung der Einführungswoche.
Den neuen Anwärterinnen und Anwärtern wünschen wir einen erfolgreichen Start in ihren Vorbereitungsdienst.
In festlichem Rahmen wurden die Anwärterinnen und Anwärter des Studienseminars Nordhorn für Grund-, Haupt- und Realschulen am 27.01.2026 verabschiedet. Die vom Festausschuss des Studienseminars organisierte Veranstaltung fand an der Erna-de-Vries-Schule in Lathen statt und bot einen würdigen Abschluss des 18-monatigen Vorbereitungsdienstes in entspannter Atmosphäre, mit Glückwünschen, Rückblick und Ausblick.
Souverän und mit spürbarer Verbundenheit zur Prüfungsgruppe führten Herr Oldopp, Frau Hoegen und Frau Greshake durch das Programm.
Nach der Begrüßung der Gäste und einer inhaltlichen Einstimmung richtete Herr Haustein, Schulleiter der Erna-de-Vries-Schule, ein motivierendes Grußwort an die Absolventinnen und Absolventen. Er gratulierte zur bestandenen Prüfung und unterstrich die konstruktive Zusammenarbeit von Schule und Studienseminar im Rahmen der Ausbildung. Die neuen Lehrerinnen und Lehrer ermutigte er dazu, den Lehrberuf auch zukünftig mit Engagement und einer guten Portion Neugier auszuüben.
Ein Moment, der für ein erstes gemeinsames Innehalten sorgte, war die Bildpräsentation der Absolventinnen und Absolventen. Diese wurde spontan und gekonnt von Herrn Straukamp am Klavier begleitet.
Die geplanten musikalische Beiträge des Fachseminars Musik mit dem Song "The Climb" unter der Leitung von Frau Hirosawa-Blum und der Teilnehmenden der Zusatzqualifikation Musisch-kulturelle Bildung mit dem Song „Mensch“ sorgten zusätzlich für besondere Gänsehautmomente.
Weitere Glückwünsche folgten in der Rede der Seminarleitung des Studienseminars von Frau Dünhöft und Frau Drees, auch im Namen aller Pädagogik- und Fachseminarleitungen. Es wurden die Wünsche der Anwärterinnen und Anwärter aufgegriffen, die bereits in der Einführungsveranstaltung eineinhalb Jahre zuvor formuliert und dokumentiert worden waren. Rückblickend wurde deutlich, dass sich einige der Erwartungen und Wünsche erfüllt haben, aber dass auch neue Herausforderungen hinzugekommen sind. Zudem wurde dargestellt, wie die Absolventinnen und Absolventen mit verschiedenen Neuerungen im Studienseminar umgegangen sind und inwiefern gerade diese Anwärterinnen und Anwärter das Seminarleben durch ihr besonderes Engagement bereichert haben.
Die Rede der Auszubildenden selbst stellte den gemeinsamen Weg der Anwärterinnen und Anwärter während des Vorbereitungsdienstes und das Zusammenwachsen als Gruppe in den Mittelpunkt – vom einzelnen Individuum zu Beginn des Weges über erlebte Kollegialität in den Seminaren und Schulen und bis hin zu entstandenen Freundschaften. Besonders betont wurde dieses tragende Unterstützungsnetzwerk aus Seminar, Schule und vor allem auch privatem Umfeld. Ergänzt wurde der Beitrag durch eine lebendige Bildpräsentation, die nicht nur Erinnerungen weckte, sondern auch bislang ungeahnte Fähigkeiten einzelner Beteiligter offenbarte.
Den feierlichen Höhepunkt bildete schließlich die lang ersehnte Zeugnisübergabe. Die Pädagogik-seminarleitungen und die Seminarrektorin Frau Dünhöft überreichten den Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern ihr Abschlusszeugnis und eine Rose. „Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für Ihre Zukunft als Lehrerin und Lehrer!“
Im Anschluss lud ein Kuchen- und Getränkebuffet zum Verweilen ein. In entspannter Atmosphäre blieb Zeit für persönliche Glückwünsche und individuelle Gespräche. Dies war ein gelungener Abschluss eines prägenden Ausbildungsabschnitts – und ein Startpunkt für viele neue Wege im Schuldienst.
Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten für die gelungene Organisation und herzliche Gestaltung dieses besonderen Tages.
Nordhorn – Wie löscht man ein Feuer richtig? Welche Löschmittel sind bei welchem Brand geeignet? Und wie verhält man sich im Ernstfall richtig? Antworten auf diese Fragen erhielten angehende Lehrkräfte des Studienseminars Nordhorn aus den Fachseminaren Physik, Chemie und Hauswirtschaft am vergangenen Donnerstag. Sie trainierten bei einem praxisnahen Feuerlöschertraining auf der Feuerwache Süd der Freiwilligen Feuerwehr Nordhorn das Verhalten und den richtigen Umgang mit Feuerlöschern.
Unter der fachkundigen Anleitung von Feuerwehrmann Frank van de Kerkhof erlernten die Lehrerinnen und Lehrer im Vorbereitungsdienst sowohl die theoretischen Grundlagen des Brandschutzes als auch das praktische Vorgehen bei der Brandbekämpfung. Nach einer Einführung in die unterschiedlichen Feuerlöscherarten, deren Handhabung und taktischen Einsatz durften die Teilnehmenden selbst Hand anlegen. Mit großem Engagement und sichtbarer Begeisterung löschten sie Flammen am Feuerlöschtrainer.
„Für uns war es besonders wertvoll, die Theorie einmal praktisch erleben zu dürfen. Das stärkt nicht nur das eigene Sicherheitsbewusstsein, sondern vermittelt auch, wie wichtig Brandschutz in Schule und Alltag ist“, resümierte eine Teilnehmerin.
Auch die Seminarleitungen (Hr. Gellink, Fr. Kaminski und Fr. Küpker) zeigten sich beeindruckt: Das Training bot nicht nur wichtige fachliche Erkenntnisse, sondern auch einen großen Lerneffekt für die Unterrichtspraxis. Durch die Verknüpfung von Theorie und Praxis konnten die angehenden Lehrkräfte wertvolle Erfahrungen sammeln, die sie künftig an ihre Schülerinnen und Schüler weitergeben können und hoffentlich nie in einem realen Fall anwenden müssen. Und wenn, sind sie nun gut vorbereitet.
Das Studienseminar Nordhorn bedankt sich herzlich bei der Feuerwehr Nordhorn für die hervorragende Zusammenarbeit. Gemeinsam gelang es, Lernen mit praxisnaher Erfahrung zu verbinden – ein Gewinn für alle Beteiligten.
Am 09. September 2025 fand unsere Dienstbesprechung im Kolping-Bildungshaus Salzbergen statt – in einem Ambiente, das sich trotz eher grauen Wetters als ausgesprochen anregend erwies. Für viele war es außerdem eine neue Erfahrung: Statt wie in den letzten Jahren halbtägig, trafen wir uns diesmal zu einem vollen Arbeitstag – und stellten fest, dass dieses Format aus verschiedenen Blickwinkeln gewinnbringend ist.
Nach der Begrüßung und ersten Mitteilungen aus der Seminarleitung starteten wir mit den Ergebnissen der Gefährdungsbeurteilung und sammelten gemeinsam Schwerpunkte und mögliche Maßnahmen für die weitere Arbeit. Daran schloss sich die Überprüfung und Fortschreibung des Beratungsmodells nach Junghans an – ein Thema, das auch im kommenden Jahr für die Arbeit im Seminar prägend sein wird.
Der Nachmittag gehörte der Steuergruppe: In Gruppenarbeit überarbeiteten wir ausgewählte Aspekte der schriftlichen Unterrichtsvorbereitung. Dabei entstanden praxisnahe Ergebnisse, die die Steuergruppe in den nächsten Monaten weiterentwickeln wird.
Ein Höhepunkt war die gemeinsame Reflexion und Beschlussfassung des neuen GüdA-Formats. Nach konstruktiver Diskussion und einigen Anpassungen konnten wir es einstimmig verabschieden – ein deutliches Zeichen dafür, dass inhaltlich Konsens besteht. Anschließend nahmen wir uns noch den Abbau von Redundanzen in den Seminarplänen vor als Startschuss für einen längeren Prozess.
Die Rückmeldungen am Ende des Tages waren eindeutig: Ja, der Tag war lang – aber die Arbeit war bewältigbar, die Inhalte gut vorbereitet, die Ergebnisse überzeugend und die Atmosphäre angenehm.
Wir schauen auf eine gelungene ganztägige Dienstbesprechung, die nicht nur viele Themen erfolgreich vorangebracht, sondern uns auch als Kollegium enger zusammengeführt hat. Vielen Dank an alle Beteiligten!
36 neue Lehramtsanwärterinnen und -anwärter konnten am 07.08.2025 durch die Seminarrektorin Frau Dünhöft und die Seminarkonrektorin Frau Drees zum Start in den Vorbereitungsdienst begrüßt werden. Die offizielle Vereidigung bildete den Auftakt der Einführungswoche, die die Lehramtsanwärterinnen und -anwärter auf ihre neue Rolle und die Aufgaben in der Schule vorbereitet.
In diesem Sinne folgten am ersten Tag nach einigen Formalia ein Workshop zur Rolle und Haltung als Lehrkraft sowie die Bearbeitung einer Checkliste zur Orientierung in den ersten Wochen des Vorbereitungsdienstes. Den Abschluss des Tages bildete die Vorstellung der Gewerkschaften GEW, VNL und VBE durch ihre Vertreterinnen und Vertreter.
Viele inhaltliche Information zur Struktur des Vorbereitungsdienstes wurden auch am zweiten Tag weitergegeben. Nach den rechtlichen Grundlagen über Ziele, anzustrebenden Kompetenzen und den Prüfungsmodalitäten folgte eine Sequenz zur Unterrichtsplanung mit besonderem Fokus auf die Artikulation von Unterricht. Die übergreifenden Strukturen, in denen der Vorbereitungsdienst verortet ist, hat zum Ende des Tages die Dezernentin Frau Jäkel bei der Vorstellung des RLSB und den Möglichkeiten des Bildungsportals Niedersachsen transparent gemacht.
In diesen ersten zwei Tagen entwickelte sich unter allen Beteiligten ein reger Austausch in entspannter Atmosphäre und erste Kontakte wurden geknüpft.
Neben den genannten Workshops konnten die „Neuen“ in den darauffolgenden Tagen beim „Classroommanagement“ an ihre Kenntnisse aus der Universität anknüpfen, in die aktuellen Grundsatzerlasse hineinschnuppern, sich über die Möglichkeiten der Niedersächsischen Landesmedienanstalt und Zusatzqualifikationen informieren und ihre Pädagogikseminarleiter in einem einführenden Pädagogikseminar kennenlernen. Dass neben den ganzen Informationen auch genügend Raum für die Kommunikation untereinander gegeben wurde, machten positive Rückmeldungen in der Evaluation deutlich. Insbesondere wurde dabei der Austausch mit den Vertretern des Auszubildendenpersonalrates hervorgehoben.
Das vielfältige Einführungsprogramm mündete in einem gemeinsamen Grillen. Dies bot eine weitere wertvolle Gelegenheit, erste Kontakte zu vertiefen und in lockerer Umgebung Erfahrungen auszutauschen.
Wir wünschen allen einen guten Start in den Vorbereitungsdienst und bedanken uns bei allen Beteiligten, insbesondere bei dem Auszubildendenpersonalrat, für die gelungene Gestaltung der Einführungswoche!
Zum 01. August 2025 dürfen wir unsere neue Konrektorin im Amt begrüßen. Silvia Drees ist für alle aber kein unbekanntes Gesicht – bereits seit 2012 bereichert Sie unser Team, zunächst als Fachseminarleitung für Mathematik, dann als Pädagogikseminarleitung. Im Laufe des letzten Schuljahres hat Frau Drees das Leitungsteam sehr motiviert, engagiert und innovativ unterstützt. Zur Amtseinführung wurde sie durch unsere Seminarrektorin Frau Brigitte Dünhöft und die Vertretung des örtlichen Personalrats, Frau Karena Holz, herzlich begrüßt.
Wir wünschen Silvia Drees einen guten Start und viel Freude im neuen Aufgabenbereich!